Tatiana Lecomte „Frauen und Mädchen!“
BIOGRAFISCHE ANGABEN

Tatiana Lecomte wurde 1971 in Bordeaux geboren. Sie studierte an der Académie des Beaux-Arts in Lyon, an der Universität für angewandte Kunst in Wien sowie an der Gerrit Rietveld Academie, Amsterdam. Die Künstlerin arbeitet neben der Fotografie auch mit Film und Interventionen im öffentlichen Raum. Ihre Arbeiten sind aktuell im LENTOS Linz zu sehen und waren zuletzt u.a. im MUMOK in Wien (2017) und im Museum Judenplatz (Jüdisches Museum Wien (2013) ausgestellt. Im Rahmen von Kunst im öffentlichen Raum realisierte sie 2015 das Buchprojekt „And then Hitler invaded Austria“ (Museum ERLAUF ERINNERT) und 2006 die Intervention „Postkarten können wir eine pro Person schreiben“.
www.tatianalecomte.com

Karoline von Perin (1806-1888)
Mitbegründerin und Präsidentin des Ersten Wiener demokratischen Frauenvereins (1848).

Iduna Laube (1808-1879)
Verfechterin der Frauenbildung, Mitbegründerin des Wiener Frauenerwerbvereins (1866).

Auguste von Littrow-Bischoff (1819-1890)
Schriftstellerin, Publizistin, Mitbegründerin des Wiener Frauenerwerbvereins (1866).

Marianne Hainisch (1839-1936)
Publizistin und Initiatorin der Frauenbewegung in Österreich, Vorsitzende des Bundes Österreichischer Frauenvereine (gegründet 1902), Mitbegründerin der Österreichischen Frauenpartei (1929).
Irma von Troll-Borostyáni (1847-1912)
Schriftstellerin, Journalistin, Mitbegründerin des Allgemeinen Österreichischen Frauenvereins (1893).

Anna Altmann (1851-1937)
Fabriksarbeiterin, einzige weibliche Delegierte für den Einigungsparteitag der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (1888/89), in Gewerkschaft und Frauenorganisationen aktiv.

Henriette Hontschik (1852-1919)
Lehrerin, Gründerin des Vereins Frauenbund in Brünn (1900), Initiatorin einer Reform des Fürsorgewesens in Mähren.

Auguste Fickert (1855-1910)
Lehrerin, Publizistin, Aktivistin für Frauenwahlrecht und Frauen- und Mädchenbildung, Mitbegründerin und langjährige Präsidentin des Allgemeinen Österreichischen Frauenvereins (1893).
Marie Lang (1858-1934)
Mitbegründerin des Allgemeinen Österreichischen Frauenvereins (1893), Engagement für Kinder aus ärmeren Schichten.

Rosa Mayreder (1858-1938)
Malerin, Schriftstellerin, Theoretikerin der ersten österreichischen Frauenbewegung, Mitbegründerin des Allgemeinen Österreichischen Frauenvereins (1893) und der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (1821).

Gabriele Possanner von Ehrenthal (1860-1940)
Erste Frau, die an einer Universität Österreich-Ungarns zur Doktorin der gesamten Heilkunde promovierte (Wien, 1897), praktizierende Ärztin.

Therese Schlesinger (1863-1940)
Publizistin, Mitbegründerin des Vereins sozialdemokratischer Frauen und Mädchen (1902); eine der sieben Sozialdemokratinnen, die 1919 ins Parlament gewählt wurden.

Clotilde Benedikt (1868-1939)
Journalistin, führendes Engagement in den jüdischen Wohltätigkeitsvereinen Frauenhort (gegründet 1893) und Verband Weibliche Fürsorge (1914).

Adelheid Popp (1869-1939)
Arbeiterin, Herausgeberin der Arbeiterinnen-Zeitung (1893-1919), Mitglied des Frauenzentralkomitees der SDAPÖ, Mitbegründerin des Vereins sozialdemokratischer Frauen und Mädchen (1902), Mitglied der konstituierenden Nationalversammlung 1919.

Olga Rudel-Zeynek (1871-1948)
Mitglied katholischer Frauenorganisationen, Funktionärin der Christlichsozialen Partei, erste Präsidentin des Bundesrates (1927).

Eugenie Schwarzwald (1872-1940)
Publizistin, Reformpädagogin, Schuldirektorin, Verfechterin der Mädchenbildung, Engagement gegen Massenarmut im Ersten Weltkrieg.

Bertha Pauli (1878-1927)
Journalistin, Verfechterin des Frauenstimmrechts, der Gleichstellung bei Bildung und Erwerbstätigkeit sowie des Pazifismus.

Hildegard Burjan (1883-1933)
Engagement in der katholischen Frauen- und Arbeiterinnenbewegung, Gründerin des Vereins christlicher Heimarbeiterinnen (1912), einzige weibliche Abgeordnete der Christlichsozialen Partei in der konstituierenden Nationalversammlung 1919, Ordensgründerin der Caritas Socialis (1918).


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