INVENTOUR ÜBERBLICK 2022
Auch 2022 werden wir mit dem INVENTOUR Bus neue Projekte von Kunst im öffentlichen Raum NÖ begleiten.



Für folgende Orte sind derzeit Projekte in Vorbereitung:

Melk Hafenspitz
Im Zuge der Neugestaltung des Hafens und der Schiffsanlegestellen wird eine permanente künstlerische Arbeit der estnische Künstlerin Kris Lemsalu am neuralgischen Ort zwischen Donau und Melker Altarm realisiert. Die Skulptur DOORA ist ein mythisches Wesen am Ufer der Donau, ein Mischwesen aus Fisch, Vogel, Mensch und Tor, das in der Neuzeit angekommen ist. Sie wird von weitem sichtbar sein und die Passant*innen einladen, kurz anzuhalten, vielleicht zu rasten und jedes Kind ermuntern, unter ihr durchzuschreiten, nach Melk ­ oder in die Wachau. Symbolisch und spielerisch.

Erlauf
Die Erfahrung von Krieg und Flucht verbindet Menschen über alle Orte und Zeiten hinweg. Ausgehend vom „Friedensschluss“ in Österreich setzt sich die Künstlerin Catrin Bolt mit der aktuellen, globalen Friedenssituation auseinander und versucht, an die Ränder jenes in Österreich lokal wahrgenommenen Friedens zu gehen. Schriftzüge, Malereien und Zeichnungen, die sie in den letzten Monaten mit Kindern und Jugendlichen in Flüchtlingslagern auf der griechischen Insel Lesbos gezeichnet hat, werden in Vergrößerung an verschiedenen Orten im öffentlichen Raum Erlaufs auf den Boden übertragen.

Traiskirchen
Die Stadt Traiskirchen ist heute vor allem durch das Erstaufnahmezentrum für geflüchtete Menschen bekannt­ Der Ort hat aber viele weitere spannende Facetten, die die Menschen geprägt haben und heute beschäftigen. Durch den historischen Einfluss von Industrie und Arbeiterschaft, ist soziales Miteinander u. a. ein großes Thema der Gemeinde. Die Kuratorin Michaela Geboltsberger stellt mit internationalen Künstler*innen – in temporären Interventionen im Stadtraum – die Frage wie Solidarität gelebt wird und wie sie sich in der gegenwärtigen Gesellschaft in den verschiedenen Bereichen festigen kann.

Iron Courtain Trail
Anlässlich 100 Jahre Niederösterreich werden künstlerische Interventionen und Infrastrukturelemente entlang des Iron Curtain Trails, zwischen Hohenau an der March und Marchegg realisiert. Das Kurator*innenteam Alexandra Berlinger, Ursula Maria Probst und Martin Wagner reagiert mit ihrem Konzept auf die Natur sowie die Geschichte dieses besonderen Landschaftsraums. Zusammen mit Künstler*innen, Designer*innen und Initiativen aus der Region sollen sowohl für Fahrradtourist*innen Attraktionen geboten, als auch Angebote für die Bevölkerung vor Ort geschaffen werden.





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