What can be done? - Praktiken der Solidarität

Rayyane Tabet, Steel Rings, Installation, Traiskirchen, (c) Joanna Pianka


© Rayyane Tabet, Steel Rings, Installation, Traiskirchen, (c) Joanna Pianka



Rayyane Tabet (9)
*1983, Ashqout (LBN), lebt in Beirut

Steel Rings (fortlaufend, seit 2013)
Installation, 20 Stahlringe, 80 x 10 x 0,6 cm

Standort: Wiese zwischen Südbahnweg II und Badener Straße

Im Jahr 1946 wurde die Trans-Arabian Pipeline Company (TAPline) gegründet. Das Unternehmen baute eine 1.213 Kilometer lange Pipeline, die Erdöl auf dem Landweg von Saudi-Arabien zum Mittelmeer transportierte. Seit ihrer Gründung und während ihrer gesamten Laufzeit war die TAPline Zeugin sozioökonomischer und geopolitischer Krisen im Nahen Osten: des Exodus der Palästinenser 1948, der Suezkrise 1956, des Sechstagekrieges 1967 und des Jom-Kippur-Krieges 1973. Sie alle trugen direkt oder indirekt zum Aufstieg und Niedergang des Unternehmens bei. Im Jahr 1982 brach das Unternehmen zusammen. Bis heute ist die Trans-Arabian Pipeline das einzige physische Objekt, das die Grenzen zwischen Saudi-Arabien, Jordanien, Syrien, dem Golan und dem Libanon überquert.
Steel Rings ist eine Skulptur, die Abschnitte dieser inzwischen stillgelegten Pipeline nachbildet. Jedes Teilstück hat den gleichen Durchmesser und das gleiche Material wie die ursprüngliche Pipeline. Jeder Ring steht stellvertretend für einen Kilometer des Originals und ist mit den Längen- und Breitengraden des Originalstandortes versehen. In Traiskirchen wird ein zwanzig Meter langer Abschnitte präsentiert, dessen Referenz auf den Golanhöhen liegt.




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