KLEINE POST






MANFRED GRÜBL
Porträtserie, 2020



Für den Künstler Manfred Grübl ist Kunst kein starres Objekt im Raum, sondern Interaktion und Kommunikation. Deshalb ist seine Karte nicht einfach nur Nachricht, sondern Einladung – zu einem Porträt. Sie richtet sich an Menschen, die sogenannten Risikogruppen angehören und deren soziales Leben – im Pflegeheim oder Zuhause – im Zuge von Covid-19 besonders betroffen war. Die Einladung ist ein Angebot, zumindest bildlich gesehen zu werden, zu zeigen, dass man da ist, auch wenn man sich zurückziehen musste oder isoliert wurde. So gibt die Fotografie beidem Raum: dem Menschen, der für dieses Projekt von der Peripherie ins Zentrum der Wahrnehmung rückt und der Zeit, die für viele von Schwierigkeiten und Unsicherheit geprägt ist. Aus den Porträts wird ein Büchlein produziert, das allen Teilnehmenden geschenkt wird. Ein „Hallo“ von Bild zu Bild, ein visueller Schritt vom ich zum wir.

Manfred Grübl, geboren in Tamsweg, lebt und arbeitet in Wien, studierte Bildhauerei bei Bruno Gironcoli. Für Grübl ist Kunst ein persönliches wie umfassendes Erlebnis. Die Einbeziehung der Betrachter*innen auf ganz unterschiedlichen Ebenen beschäftigt ihn immer wieder in seiner facettenreichen künstlerischen Praxis. Mittels Installationen, Performances, Fotografie, Video und Skulptur verknüpft er Kunst mit Alltag, wirft damit immer wieder kritische Blicke auf den Kunstbetrieb und schafft so gleichzeitig neue Zugänge, auch für ein kunstferneres Publikum. www.manfredgruebl.net

Adressat*innen: Menschen aus „Risikogruppen“




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