ERLAUF ERINNERT. Virtuelles Gedenk- und Friedensfest

ArtWorks!, About resistance (in remote-mode), 2020 © Alessandra Ferrini mit Lucia Rose Buffa, Giada Cardillo, Nicole Fersko, Tomas Grosello, Samira Mosca, Gessica de Oliva, Camilla Saiz, Abram Tomasi



ArtWorks! © MarinaMesar und MSU Youth Club




ArtWorks!, You don´t know me, 2020 © Zoé Gendron, Franziska Hinteregger, sarah Hörtenhuber, Minou Nekolny, Janine Scheer, Kerstin Schwarz, Catherine Spet


ERLAUF ERINNERT.
Am 9. Mai 2020 fand das virtuelle Gedenk- und Friedensfest der Gedenkstätte Melk und des Friedensfestes Erlauf statt.
Im Rahmen dessen stellte
ART WORKS! European Culture of Resistance and Liberation – Performances, eine internationale Jugendbegegnung, ihre künstlerischen Ergebnisse vor.

Zur Veranstaltung

In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai jährt sich zum 75. Mal das Ende des 2. Weltkrieges. In Erlauf, einer kleinen niederösterreichischen Gemeinde, trafen in dieser Nacht 1945 der sowjetische General Dmitri Dritschkin und der US-amerikanische General Stanley Reinhart aufeinander und feierten gemeinsam den um 00:01 Uhr in Kraft tretenden Waffenstillstand. Der Krieg in Europa war beendet.

Unter dem Titel ART WORKS! EUROPEAN CULTURE OF RESISTANCE AND LIBERATION fand über mehrere Wochen eine virtuelle Begegnung mit Jugendgruppen aus vier europäischen Staaten statt.

Die Teilnehmer*innen von Zeithistorischem Zentrum Melk in Kooperation mit Kunst im öffentlichen Raum NÖ, der FH St. Pölten, Stiftung wannseeFORUM Berlin, MSU Museum of Contemporary Art Zagreb und Museion Bozen schufen gemeinsam mit den Künstler*innen Anderwald + Grond (AT), OKO (HR), Katja Pratschke (DE) und Alessandra Ferrini (GB/IT) Kunstwerke, die sich mit Widerstand und Gedenken befassen.
Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Kulturgüter als bewährtes Mittel des Widerstands und der Befreiung anhand konkreter, lokaler Beispiele zu untersuchen sowie historische Werke und ihre Wirkungsweise in Bezug auf die Gegenwart zu überprüfen. Lieder, Gedichte, Graffiti oder andere künstlerische Kreationen, die sich dem Thema Widerstand und Befreiung aus der Zeit zwischen 1938 und 1945 widmen werden hierfür herangezogen.

Das vom österreichischen Verein HASENHERZ und der Stiftung wannseeFORUM Berlin initiierte Jugendprojekt und die im Zuge der Begegnung entstandenen Ergebnisse wären ursprünglich im Rahmen der jährlichen Erlaufer Friedenstage im Museum ERLAUF ERINNERT präsentiert worden und sind nun im Rahmen des virtuellen Gedenk- und Friedensfestes gezeigt worden.
Die Arbeiten werden in den kommenden Monaten auch in Ausstellungen im Museion Bozen, dem MSU Zagreb und schließlich in Berlin und schließlich im Museum ERLAUF ERINNERT zu sehen sein.

Teilnehmer*innen der Jugendbegegnung:
Gruppe Museion Bozen mit Künstlerin Alessandra Ferrini:
Lucia Rose Buffa, Giada Cardillo, Nicole Fersko, Tomas Grosello, Samira Mosca, Gessica de Oliva, Camilla Saiz, Abram Tomasi
Gruppe FH St. Pölten mit Anderwald + Grond:
Zoé Gendron, Franziska Hinteregger, Sarah Hörtenhuber, Minou Nekolny, Janine Scheer, Kerstin Schwarz, Catherine Spet
Gruppe MSU Youth Club, Zagreb, mit OKO:
Lara Bekić, Helena Bosnić, Celina Damjanović, Mirta Mesić, Mateja Radoš, Ana Uremović, Lorena Arnautović, Tea Pintar, Stella Poljak
Gruppe wannseeFORUM, Berlin, mit Katja Pratschke:
Salma Jabar, Nora Richter, Hamid Mohammadi, Sajad Bayeqra, Raha Shegeft,
Atau Hámos, Ziyad Ahmed, Tamer Al Fares

Blog: https://culture-of-resistance.eu/Blog
https://www.melk-memorial.org/de

Das Projekt wird gefördert von: erasmus+/Jugend in Aktion; Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin; Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus; Zukunftsfonds der Republik Österreich, Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich und dem Kulturvernetzung Niederösterreich.




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