schiffers antje  / sprenger thomas , geteilte zuversicht
 schiffers antje  / sprenger thomas , geteilte zuversicht
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 schiffers antje  / sprenger thomas , geteilte zuversicht
 

schiffers antje / sprenger thomas


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geteilte zuversicht



2011 fand in Reinsberg zum vierten Mal ein ortsbezogenes Kunstprojekt statt. Von Iris Andraschek und Hubert Lobnig wurden sechs KünstlerInnen bzw. KünstlerInnenteams eingeladen, die auf unterschiedliche Weise auf örtliche Gegebenheiten reagierten. Das Dorf Reinsberg mit seinen BewohnerInnen, seiner Geschichte und seinen Geschichten, seinen Festen, Institutionen, Organisationsformen, der Landwirtschaft, den Betrieben, dem Kindergarten, der Schule, dem Strandbad, der freiwilligen Feuerwehr, den Vereinen, der Kulturproduktion auf der Burgruine, der Produktion und Vermarktung von Bioprodukten stand zur Disposition. Die KünstlerInnen hatten spezifische Arbeitsschwerpunkte und waren gezielt für Reinsberg ausgewählt worden. Das Projekt hatte seine Basis im ehemaligen Kaufhaus Gruber im Ortskern von Reinsberg und präsentierte ab dem 27. August Interventionen im öffentlichen Raum.
"Geteilte Zuversicht" ist ein mehrdeutiger Titel und bezieht sich auf ein spezielles Gefühl von Gegenwartswahrnehmung und Zukunftserwartung, auf den weitverbreiteten Zweifel und die große Skepsis gegenüber einer sich stets verändernden Welt. Der Titel fragt aber auch, ob Zuversicht teilbar ist.
Reinsberg hat sich seit den frühen 90er-Jahren in Sachen Aufbau und Durchführung von Kulturprojekten engagiert und die Auf- und Umwertung des Dorfes immer wieder durch die Erfindung neuer Images (Eisenstraße, Ötscherland, Kulturdorf) vorangetrieben. Trotzdem formierte sich in den letzten Jahren eine Bürgerliste, die Reinsberg auf den Status eines "normalen Dorfes" zurückführen will.

Antje Schiffers / Thomas Sprenger "ICH BIN GERNE BAUER UND MÖCHTE ES AUCH GERNE BLEIBEN"
(18 filmische Bauernhofporträts auf DVD, 3 Monitore, 18 Fotografien auf Büttenpapier im ehemaligen Kaufhaus Gruber)
Seit einigen Jahren bieten Antje Schiffers und Thomas Sprenger Landwirten ein Tauschgeschäft an: ein Gemälde von ihrem Hof gegen einen Film, in dem sie, die Landwirte, ihren Betrieb und ihr Leben mit diesem Betrieb zeigen. Sie waren in Niederösterreich und der Steiermark, in Holland und Wales, England und Rumänien, in der Schweiz, Deutschland und Mazedonien. Etwa eine Woche braucht Antje Schiffers für so ein Bild, und das ist die Zeit, die den Landwirten für ihre Selbstdarstellung und Thomas Sprenger für das gemeinsame Editieren zur Verfügung steht. Inzwischen verfügen sie über ein Archiv mit über 20 Filmen über die europäische Landwirtschaft. In Reinsberg waren 18 dieser Filme zu sehen.

http://www.myvillages.org
http://www.ichbingernebauer.eu
http://www.antjeschiffers.de


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