elisabeth grübl / franz graf, qui nous avons vu le jour schoen<br />eine installation im kunstraum weikendorf
elisabeth grübl / franz graf, qui nous avons vu le jour schoen<br />eine installation im kunstraum weikendorf
elisabeth grübl / franz graf, qui nous avons vu le jour schoen<br />eine installation im kunstraum weikendorf
 

elisabeth grübl / franz graf


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qui nous avons vu le jour schoen
eine installation im kunstraum weikendorf



Die unterschiedliche räumliche Wirkung durch Veränderungen der vorgefundenen Situation ist häufig Gegenstand der Arbeiten von Elisabeth Grübl. In Weikendorf installierte sie einen Raum, der zugleich Objekt ist, für einen Ton, der dem Kunstraum verkleinert nachgebildet ist und den vorhandenen Raum zu verdoppeln scheint: Ein 8000-Herz-Sinuston dringt durch die geschlossene Glaswand. Der in der Natur unbekannte, mittels eines Funktionsgenerators erzeugte künstliche Ton breitet sich aus, ist hörbar, aber noch deutlicher zu spüren.
Franz Graf greift das in einer Wandzeichnung auf. Innerhalb und außerhalb des Kunstraums installierte er Kontaktmikrofone. An kein künstlerisches Medium gebunden, arbeitet Franz Graf mit Zeichnungen, Objekten, Installationen, Fotografie und Klang. Gemeinsam bedienen sich Graf und Grübl verwandter Medien in ihrer Installation für Weikendorf.
Mehrstimmige Geräusche werden zu Sound verdichtet und verwandelt und lassen eine akustische Feedback-Situation entstehen.
"Nebel und Licht lassen den Raum wie eine Studiolandschaft als eine Art Filmkulisse
ohne Musiker erscheinen, wo Senden und Empfangen scheinbar außer Kontrolle geraten." (Franz Graf)
Dem meist verschlossenen, immer sichtbaren, aber menschenleeren Raum in einer
namenlosen Umgebung gilt das eigentliche Interesse am Ort und macht ihn zum Gegenstand der Arbeit.
In ihrem Ausstellungskonzept zitierten sie dazu eine Passage aus Franz Kafkas „Ausflug ins Gebirge":
"... 'Ich weiß nicht', rief ich ohne Klang. 'Ich weiß ja nicht. Wenn niemand kommt, dann kommt eben niemand. ... Ich würde ganz gern, warum denn nicht, einen Ausflug mit einer Gesellschaft von lauter Niemand machen. Natürlich ins Gebirge, wohin denn sonst? ..."
An einem Ort, wo niemand ist, erschienen Grafs Objekte und Zeichnungen von Detailaufnahmen weiblicher Körper wie "Träume des Nichtanwesenden" (Franz Graf), Apparaturen, Geräte, Sauggriffe an der Glaswand, ein Fuß, der durch die Wand zu ragen scheint, ein zerbrochenes Wort in einer Vitrine – "heute".
Der Titel "Oui nous avons vu le jour schoen" vereint die Arbeit von Elisabeth Grübl mit der Franz Grafs zu einem "visuellen Wartezimmer mit Tonspuren, einem Rauschen auf der anderen Seite" ( Franz Graf).


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