sebastian walther, was ist ein platz? was ist ein cy-BORG-platz?
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sebastian walther


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was ist ein platz? was ist ein cy-BORG-platz?



Ausgangspunkt für das Projekt war der Wunsch der Auftraggeber, den sogenannten BORG-Platz zu bespielen. Der BORG-Platz, der offiziell gar nicht so heißt, wird von den NutzerInnen so genannt. Er ist kein Platz im engeren Sinn, er ist einfach übrig geblieben – vor der Schule, dem BORG, und vor und hinter der Einfahrt zur Tiefgarage.
Zur Entwicklung des Projekts fand Anfang März 2008 ein Workshop mit den geladenen KünstlerInnen GirlsOnHorses (Eva Egermann), Markus Grabenwöger, Folke Köbberling/Martin Kaltwasser, Nicole Six/Paul Petritsch und Sebastian Walther aus Niederösterreich, Wien, Berlin und Münster in Westfalen gemeinsam mit den Kuratorinnen statt, in dem sich die TeilnehmerInnen über Wiener Neustadt und den BORG-Platz (BORG = Bundesoberstufenrealgymnasium, Herzog-Leopold-Straße 32) umfassend informierten und das Thema "Was ist ein Platz?" diskutierten. Entstanden ist ein Science-Fiction-Projekt, das mit Facetten von "Brazil" und "Cyborgs", der Invasion der Autobahn und dem freien Fall spielte und damit versuchte, die Frage "Was ist ein Platz?" in den Raum zu stellen.
Ein Platz ist geprägt von der Architektur und den Menschen, die sich dort aufhalten, von der Geschichte und den Utopien, die sich in ihn einschreiben. Die KünstlerInnen fügten den bestehenden Bildern einige ungewohnte neue hinzu, die die eine oder andere Möglichkeit eröffneten, den Platz neu zu denken. Gekennzeichnet war "Was ist ein Platz?" durch subtile und anspielungsreiche poetische Interventionen an der Grenze zur Sichtbarkeit ebenso wie durch lautstarke und raumgreifende Eingriffe. Das Projekt hinterließ manche RezipientInnen ratlos, andere aggressiv, wieder andere erheitert oder sogar für einen Augenblick beglückt.

Sebastian Walther entführte uns in den Film "Brazil", indem er zwei Kehrwagen von Wiener Neustadt mit der Aufschrift "Central Services" versah und durch Lautsprecher die Straßen und Plätze mit der Musik des Filmklassikers beschallen ließ. In dem Science-Fiction-Film "Brazil" von 1985 ist die gesamte Infrastruktur in der Hand der dominanten "Central Services", die Kanalisation ebenso wie alle Haushaltsgeräte. Die "Central Services" verschaffen sich dadurch Zugang zu allen Lebensbereichen.
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