media > Michael Kienzer, Jorit Aust
 
jorit aust, die weikendorfer portraits. eine photographische intervention<br />
jorit aust, die weikendorfer portraits. eine photographische intervention<br />
jorit aust, die weikendorfer portraits. eine photographische intervention<br />
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jorit aust


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die weikendorfer portraits. eine photographische intervention



An acht Tagen innerhalb von zwei Wochen waren die BürgerInnen von Weikendorf eingeladen, sich im ehemaligen Zeughaus, dem Kunstraum, öffentlich fotografieren zu lassen.
Das Setting war für alle Bilder ident, der Standpunkt durch eine Markierung am Boden vorgegeben, als Hintergrund die Glaswand mit Blick auf den Dorfplatz.
Variiert wurden die klassischen Parameter der Fotografie. Dabei sind 1086 Porträts entstanden. Die Fotografien, alle gleich groß, nach dem Zufallsprinzip verteilt und zu Blöcken zusammengefasst, wurden an die Wände geheftet.
Die Präsenz der Installation geht über die Qualität des Einzelbildes hinaus: Jorit Aust bezieht in seine Arbeit auf ebenso direkte wie schlüssige Weise die gesamte Bevölkerung des Ortes mit ein. Der Gedanke des Partizipierens wird so zu einem wesentlichen Aspekt der Arbeit. Publikum und Kunstwerk werden in einer Symbiose gleichermaßen Teil der Installation.
Es ist das Porträt, die Momentaufnahme eines ganzen Ortes und gleichzeitig ein Moment der Verortung einer Gemeinde, der Prozess der Entstehung ist ein kommunikatives, soziales Ereignis – wobei die Mitwirkung der Beteiligten als selbstbestimmtes Handelns im öffentlichen Raum gelesen werden kann.
(Michael Kienzer)
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