a room of ones own, STAAT IM VERTRAG <br />das leben mit dem vorentwurf <br />ein beitrag zum jubiläumsjahr
 

a room of ones own


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STAAT IM VERTRAG
das leben mit dem vorentwurf
ein beitrag zum jubiläumsjahr



Statement:
"Die Behauptung, Österreich sei Opfer des Nationalsozialismus gewesen, wird bis heute weitergegeben. So wird ein Mythos fortgeschrieben, der sich nicht mit der tatsächlichen Rolle, die österreichische TäterInnen und MitläuferInnen im Nationalsozialismus eingenommen haben, verträgt. Sich dieser Realität zu stellen ist Voraussetzung für die Aufarbeitung dieser Vergangenheit. Erst dann ist es möglich, Fragen zu stellen, sich Fragen stellen zu lassen, anstatt diese Fragen schweigend weiterzugeben. *Übrigens: es ist unmöglich, nichts zu tun." (a room of one's own)
Die Künstlerinnengruppe >a room of one's own < arbeitet seit 2001 in zahlreichen unterschiedlichen Projekten zusammen. Zentrale Anliegen sind die Erweiterung von Netzwerken und die Thematisierung politischer Praxen innerhalb und außerhalb des Kunstfelds.
Im Projekt haben sie sich eines gängigen Phänomens angenommen. Österreich sah und sieht sich gerne als erstes Opfer des Nationalsozialismus und prinzipiell "haben wir nichts getan". Vorauseilender Gehorsam und katholisches Stigma sind Paarläufer und eher achtenswert als der Verachtung preisgegeben. In eben dieser Masse von Großtumskundlern, Suizidverdächtigen und kalkulierter Veropferung rühren die Mitglieder der Gruppe >a room of one's own<.
>a room of one's own< carola dertnig, petja dimitrova, sonja draub, eva egermann, kristina haider, juma hauser, moira hille, lisa holzer, katharina lampert, ursula mayer, sascha reichste in, patricia reschenbach, nina stuhldreher, sofie thorsen
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