walter fähndrich, musik für räume, klanginstallation im wunderburggraben der ruine dürnstein
 

walter fähndrich


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musik für räume, klanginstallation im wunderburggraben der ruine dürnstein



Auf Initiative der Kunsthalle Krems und der
NÖ Kultur/Kunst im öffentlichen Raum wurde vom Schweizer Komponisten Walter Fähndrich speziell für den Wunderburggraben Dürnstein ein Klang-Raum-Projekt entwickelt. Seit Ende Mai 1998 erklingt dieses Klangspiel täglich zur Abenddämmerung. Die Komposition ist exakt ab dem Zeitpunkt des astronomischen Sonnenunterganges für die Dauer von 15 Minuten in immer wieder veränderter Abfolge zu hören. Aus zehn Lautsprechern erklingt für eine Viertelstunde das Klangspiel. Doch es ist kein Konzert, das frontal aufs Publikum eintönt, es ist keine Klanginstallation, die die Besucher umhüllt und gefangen nimmt. Die Komposition ist reiner Klang und ruft dabei allenfalls auf seine sanfte Weise Assoziationen hervor. Das entspricht eher jener Beschreibung, die Fähndrich einmal selber von seiner Arbeit gemacht hat: Sie sei "der Dämmerung vergleichbar, die die betrachteten Dinge verhüllen will und uns im unklaren darüber läßt, ob - bei längerem Betrachten - deren Deutlicherwerden ein Hingleiten in das Kennenlernen ihrer Strukturen oder ein Abgleiten in die Imagination bedeutet". Der Blick auf die Felsen und das Grün ändert sich mit der Dämmerung, mit dem Klang. Und damit das Hören und Fühlen. Die Natur scheint einem mit erneuter Schönheit entgegen.
(Roland Schöny)


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