© Hannes Gröblacher, Opportunity, Kunstraum Weikendorf, 2021, Foto: Selina de Beauclair
© Hannes Gröblacher, Opportunity, Kunstraum Weikendorf, 2021, Foto: Selina de Beauclair
© Hannes Gröblacher, Opportunity, Kunstraum Weikendorf, 2021
© Hannes Gröblacher, Opportunity, Kunstraum Weikendorf, 2021
© Hannes Gröblacher, Opportunity, Kunstraum Weikendorf, 2021
© Hannes Gröblacher, Opportunity, Kunstraum Weikendorf, 2021
© Hannes Gröblacher, Opportunity, Kunstraum Weikendorf, 2021
© Hannes Gröblacher, Opportunity, Kunstraum Weikendorf, 2021
© Hannes Gröblacher, Opportunity, Kunstraum Weikendorf, 2021
© Hannes Gröblacher, Opportunity, Kunstraum Weikendorf, 2021
 

hannes gröblacher


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Für das erste Projekt in diesem Jahr macht der Künstler und Landschaftsarchitekt Hannes Gröblacher den Kunstraum für mehrere Tage zu seinem Wohnsitz und sucht mittels unterschiedlicher Handlungen im Außenraum nach Möglichkeiten der Kontaktaufnahme und Kommunikation mit der Umgebung. Gröblacher macht den öffentlichen Raum und die darin von Menschen gemachten Strukturen immer wieder zu seinem performativen Arbeits- und Wirkungsfeld. Mit OPPORTUNITY greift er einen Begriff aus der Ausstellung von Rosa Rendl 2019 im Kunstraum auf, um diesen innerhalb seiner künstlerischen Praxis weiterzudenken bzw. fortzuführen.

Öffentlicher und privater Raum
Der Kunstraum, der durch ein wandgroßes Schaufenster von außen zur Gänze einsichtig ist, steht den oft eher verschlossen wirkenden Privatsphären der umliegenden Wohnhäuser strukturell gegenüber. Der Künstler bricht die Zuschreibungen von öffentlich und privat auf, indem er einerseits den Kunstraum zum Wohn- und damit Privatraum erklärt und zum anderen den öffentlichen Raum für seine persönliche Rituale verwendet. Mit der täglichen Wiederholung diverser Handlungen, für die jeweils ein bestimmtes Kleidungsstück getragen wird, gibt er diesen Tätigkeiten eine besondere

Gewohntes neu denken
Diese spielerischen Zugänge machen neue Betrachtungsweisen und Bewertungen des Gewohnten möglich und stellen zugleich die Beziehung zwischen Individuum und Gemeinschaft in den Raum.

Das Projekt, das bereits für Frühjahr 2020 geplant, musste Covid-bedingt verschoben werden. Durch die vergangenen Monate, die Verordnungen und Ausgangsbeschränkungen, die entstandenen Verschiebungen von und Diskussionen über Öffentlichkeit und Privatheit, erhält Gröblachers Konzept einen weiteren und hochaktuellen Handlungs- und Wahrnehmungskontext.

Die Ausstellung fügt sich über den Zeitraum des Aufenthalts zusammen: Sie wird aus Spuren dieser Tage, aus Aufzeichnungen, Analysen, Gefundenem und Produziertem bestehen, die dann von den Betrachter*innen wiederum mit Erzählungen angereichtert werden können.


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