© Steinbrener/Dempf & Huber
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steinbrener/dempf & huber


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CLIFFHANGER



Jahre der Vorbereitungszeit hat es für das Künstlerkollektiv gebraucht – nun ist seit September mit CLIFFHANGER ein außergewöhnliches Projekt inmitten der Ötschergräben zu sehen: Hoch oben in der Felswand neben dem Mirafall hat das Steinbrener/Dempf & Huber das realistisch nachempfundene Geschäftsportal eines Tourismusbüros installiert. Mit spektakulären Mitteln wird hier die Eroberung der Landschaft und das beständige Ausbreiten von Zivilisationsgrenzen – auch durch den Massentourismus – visualisiert. Eine symbolkräftige Installation die gerade in Zeiten der Corona-Krise – durch die diese problematische Entwicklung eine kurze Verzögerung erfährt – zur kritischen Reflektion einlädt und für die Dauer eines Jahres zu sehen ist.
Steinbrener/Dempf & Huber ist ein Künstlerkollektiv, bestehend aus dem Bildhauer Christoph Steinbrener, dem Fotografen und Grafiker Rainer Dempf und dem Architekten Martin Huber. Ihre Arbeiten im öffentlichen Raum sorgten wiederholt für großes Aufsehen. In ihren Werken thematisieren sie immer wieder die Kommerzialisierung des urbanen Raums sowie das Verhältnis von Zivilisation und Natur. Vor 13 Jahren, kurz nach der Gründung des Künstlerkollektivs, entstand der erste Entwurf mit einer „deplatzierten“ Fassade eines Geschäftslokals. Damals prangte in einer Fotomontage ein Hugo Boss-Geschäft unerreichbar an der Kanalseite eines Speichers der Hamburger Speicherstadt und thematisierte Immobilienspekulation, die Stadtplanung im Sinne der Bevölkerung verhindert
CLIFFHANGER PARCOURS
Ein filmischer Parcours von Sylvia Eckermann und Gerald Nestler vertieft die thematischen Aspekte der Kunstintervention „Cliffhanger“ von Steinbrener/Dempf & Huber. Während der Wanderung im Naturpark Ötscher-Tormäuer können die vor Ort entstandenen Filmaufnahmen an den jeweiligen Drehorten angesehen werden. Der Weg vom Naturparkzentrum Ötscher-Basis über das historische Wasserkraftwerk Wienerbruck bis zum Mirafall und weiter zur Erlaufsperre führt so an performativen Aktionen und musikalischen Kompositionen vorbei, in denen sich Bruchlinien unseres Umgang mit natürlichen und menschlichen Ressourcen in der scheinbar ursprünglichen Schönheit der Natur und ihrem grandiosen Wasserreichtum spiegeln.
Die Filmaufnahmen sind Teil des experimentellen Filmmusicals „Alles hat Grenzen, nur der Mondfisch nicht“ von Sylvia Eckermann und Gerald Nestler, das 2021 erscheinen wird.
Laufzeit der Installation: bis September 2021
(der Naturpark ist von 15. Mai bis 26. Oktober geöffnet)

Informationen zum Naturpark Ötscher und der Wanderstrecke

Mostviertel Tourismus




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