Perspektiven auf Kunst

von Bernd Haberl und Sissi Makovec
http://perspektivenaufkunst.net/

Ein Vermittlungsprojekt an ausgewählten Landesberufsschulen in Niederösterrreich:
Landesberufsschule Amstetten
Arturo Hernández Alcázar
Landesberufsschule Baden
Agnes Fuchs
Landesberufsschule Mistelbach
Gabriele Edlbauer und Alois Mosbacher
Landesberufsschule Neunkirchen
Elvedin Klačar und Olaf Nicolai
Landesberufsschule Theresienfeld
Susanne Schuda und Florian Schmeiser
Landesberufsschule Waldegg
Leni Hoffmann

© eSel.at - Lorenz Seidler


© eSel.at - Lorenz Seidler

Kurzbiografien
MMag.a Sissi Makovec arbeitet als freischaffende Künstlerin und ist in der Projektkonzeption und Kunstvermittlung für den Kunstraum Niederoesterreich tätig. Sie studierte Grafik & Fotografie an der Akademie der bildenden Künste Wien sowie Germanistik an der Universität Wien. Derzeit schreibt sie ihre Dissertation an der Akademie der bildenden Künste Wien zu Ästhetischer Theorie.
Mag. Bernd Haberl ist Geschäftsführer von Lekton – Grafik und Softwareentwicklung. Er studierte Philosophie & Soziologie an der Universität Wien und hatte mehrere Lehraufträge am Institut für künstlerisches Lehramt u.a. zu Kunst- und Kulturpädagogik. Seine Schwerpunkte sind Ästhetische Theorie, Informationsdesign, Datenvisualisierung, Grafik & Illustration sowie Websoftwareentwicklung.

Niederösterreich hat sich nicht nur innerhalb von Österreich sondern auch international mit Kunst im öffentlichen Raum einen Namen gemacht. Es gibt europaweit keine vergleichbare Region mit solch einem dichten Netz an künstlerisch hoch qualitativen Arbeiten und deren Verankerung in den Gemeinden. Mit dem Kulturförderungsgesetz von 1996 als Grundlage wurde die 1% Regelung für Kunst am Bau zu einer Poollösung erweitert. In den letzten 20 Jahren konnten über 600 unterschiedlichste Projekte umgesetzt werden, die von der autonomen Skulptur über Stadtmöblierung bis hin zu temporärer Kontextualisierung und kommunikativen Intervention, Gestaltung von Plätzen, Konzepten von Mahnmalen und Kunstprojekten in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung reichen.

Die Zusammenarbeit mit der Abt. Schulen und Kindergärten bildet eine wichtige Konstante der Kunst im öffentlichen Raum. Gerade an Bildungsstätten ist es elementar, Kunst zu integrieren und zu vermitteln. Kunst als ein Bereich unserer Gesellschaft, der alternative Gestaltungsmöglichkeiten und ungewöhnliche Denkrichtungen aufzeigt, und der unabhängig von politischen und ökonomischen Interessen agieren kann. Kunst als ein Angebot zur Diskussion und zur kritischen Auseinandersetzung oder auch als Aufwertung eines Standortes.

Um Kunst als positive Herausforderung und Bereicherung wahrzunehmen, ist es wichtig, dass die BesucherInnen, SchülerInnen und LehrerInnen einen Zugang zu diesen Kunstprojekten finden und in der Auseinandersetzung damit unterstützt werden. Das Team von Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich versucht verstärkt mit Workshops und anderen kommunikativen Vermittlungsangeboten diese Auseinandersetzung zu fördern.

Perspektiven auf Kunst ist ein Kunstvermittlungsprojekt an sechs ausgewählten niederösterreichischen Landesberufsschulen. Es beruht auf dem Konzept von Bernd Haberl und Sissi Makovec, die im Rahmen eines geladenen Wettbewerbs für innovative Ansätze bei Beschriftungstafeln als Gewinner hervorgegangen sind. Sie erweitern den Anspruch der Wissensvermittlung, indem sie versuchen, die BetrachterInnen in einer individuellen Annäherung zu unterstützen und somit aufzuzeigen, dass jeder einen Zugang zu Kunst finden kann.

Jeweils in Sichtweite des Kunstwerks steht eine Tafel, in die die Silhouette des Kunstwerks eingeschnitten ist. Eine spezielle Frage zum Kunstwerk motiviert zur genauen Betrachtung. Ein Link führt auf die Webseite www.perspektivenaufkunst.net. Dort findet man vertiefende Informationen zu den Kunstwerken sowie den KünstlerInnen als auch dem dahinterliegenden Konzept der Kunst im öffentlichen Raum. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die eigenen Gedanken und Perspektiven zum Kunstwerk online festzuhalten. So entsteht ein sich ständig erweiternder Horizont aus Blickwinkeln und Leseweisen auf die jeweilige künstlerische Arbeit.
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