Let's Sink
Julia Hartig

Julia Hartig wollte ebenfalls das geheime Leben des Sees erkunden und sich zugleich ihren eigenen Ängsten vor der Tiefe und der Dunkelheit stellen. Zu diesem Zweck belegte sie einen Tauchkurs in Lunz und filmte dann unter Wasser. Aus Tonaufnahmen, die sie vor Ort gemacht hatte, erzeugte sie einen Soundtrack und machte daraus eine Toninstallation ("Umkleide O.S.T.4") in einer der Umkleidekabinen.
(R.Gadsen)

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© Foto: Julia Hartig 2013 / Maximilian Anelli-Monti 2013
Julia Hartwig & Alex de las Heras

Hartig war gemeinsam mit Alex de las Heras noch für ein weiteres Projekt verantwortlich: "process51". Auf der Wasseroberfläche des Lunzer Sees, in der Nähe der schwimmenden Festivalbühne,, verankerten sie einen aus rund 13.000 Weinkorken zusammengeknüpften Teppich. Touristen und Festivalbesucher hatten Spaß daran, auf den Teppich zu klettern und sich mühelos auf dem Wasser treiben zu lassen.

Die Farben des Teppichs ergaben sich aus der natürlichen Färbung der Korken: Rot für Rotwein und korkfarben für Weißwein. Das Muster basierte auf nomadischen und orientalischen Teppichentwürfen. Ein so großer, handgeknüpfter Teppich aus den traditionellen Materialien wäre zweifellos ein Ausdruck des Luxus, aber Hartig und de las Heras waren nicht daran interessiert, Extravaganz hervorzuheben. Vielmehr war es eines ihrer Hauptanliegen, das Thema Recycling und die erfindungsreiche Wiederverwertung von Materialien zu betonen. Die Arbeit an diesem Projekt dauerte über zwei Jahre und sie opferten zahllose Stunden für das Sammeln und das Zusammennähen der Korken von Hand. Sie richteten auch eine Webseite ein, die den Fortschritt des Projekts dokumentierte (http://process51.info).
(R.Gadsen)

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© Foto: Alex de las Heras / Leo Schatzl
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