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la chronologie, 2011–2016
© Patricia K.Triki
Christine Bruckbauer & Patricia K.Triki

CHRONOLOGIE
Chronologie , unterschiedliche Handlungsorte, 2011–2016

Die Chronologie will Aufmerksamkeit auf die prekären Arbeitsbedingungen für Kunstschaffende im post-revolutionären Tunesien lenken. Sie informiert über Barrikaden, die sich gegenüber Künstler_innen und Intellektuellen tagtäglich auftun und zeigt Beispiele von Verletzungen der Menschenrechte auf.
Die Chronologie startete im März 2011 und wird laufend aktualisiert. Sie berichtet von konkreten Vorfällen, in denen Akteur_innen aus dem Kulturbereich der künstlerischen Freiheit beraubt werden. Immer wieder kommt es zu Festnahmen und Verhaftungen durch die Polizei. Ablehnung erfahren Kunstschaffende aber auch von konservativen Gruppierungen in der Bevölkerung, von denen sie verbal und physisch attackiert werden.
Eine Akkumulation der negativen Vorkommnisse zeichnete sich vor allem während der Amtsperiode der ersten demokratisch gewählten Regierung der religiös motivierten Partei Ennahda (deutsch: „Wiedergeburt“) ab.
Die Chronologie arbeitet ausschließlich mit Fakten – unter Beibehaltung des Wortlauts der offiziellen Pressemitteilung – und wurde bis dato bei Nacht und Nebel als Timeline an Hausmauern in stark frequentierten Straßen in Tunis montiert.
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