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© Lukas Schaller / eSeL.at
Beatrix Bakondy: Aerosole, Galaxien

Beatrix Bakondy präsentiert Bildwelten mit dem Titel Aerosole und Galaxien . Die Arbeiten scheinen beim ersten Blick Fotografien zu sein. Doch sie sind de facto Skulpturen. Geschaffen wurden sie mittels technischer Aoerosole, also einem Gemisch aus festen und flüssigen Schwebeteilchen und einem Gas. Es sind Sprayarbeiten, die mittels Auftrag von Farbströmen auf reale dreidimensionale Objekte räumliche Schatten auf das Papier werfen. Der Raum, den ein Objekt einnimmt, wird sichtbar gemacht. Die beiden Werkgruppen handeln von Objekten unterschiedlicher Welten.

"Aerosole" aus dem Jahr 2010 und 2011 zeigen anorganische Artefakte und technische Objekte der menschlichen Alltagskultur. Es ist eine große Poesie darin verborgen, wenn eine industrielle Glasflasche unter dem Strom der Aerosole ihre erstaunlichen Rundungen und sphärischen Form preisgibt, ihren Raumumriß fast aufs Papier tanzt. In der zweiten Serie, den "Galaxien" (2013), stehen Pflanzen und ihre Raumschatten in Kombinationen von Blättern, Gräsern, Blüten im Mittelpunkt. Hier bildet die Künstlerin Bewegung und Zeit ab, da die organischen Pflanzenmodelle schnell verwelken, verschwinden, ihre Form verlieren.

Im Zuge ihrer Recherchen zur Thematik des Abstrakt-Räumlichen hat Beatrix Bkondy Arbeiten von Josef Knechtl (1927–2005) entdeckt. Die Arbeiten zeigen geometrische Skizzen und minimalistische Entwürfe für abstrakte Objekte, die um das Jahr 1973, in Tusche, Blei- und Buntstift entstanden sind. Beatrix Bakondy hat einige dieser Arbeiten ausgewählt, die in dieser Ausstellung erstmals zu sehen sind.
(C.Knechtl)
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