INNENaussenINNEN
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© Lukas Schaller / eSeL.at
AO&: Wer den Mund aufmacht

AO&, die sich selbst als halbnomadische Organisation bezeichnen, erforschen Kunst und Natur als umfassenden Wissenskomplex. Ihre Projektthemen sind vielfältig. Beginnend bei Architektur über Ernährung und Alltagskultur bis zu Wirtschaftsethik und Regionalentwicklung.
Temporär wird Lebensraum adaptiert, es wird vor Ort geplant, räumlich verändert, gemeinsam gegessen und genächtigt. Dabei arbeiten AO& nicht isoliert, sondern unter Einbeziehung aller interessant erscheinenden Aspekte und Personen der Umgebung, da ihr Ziel die unmittelbare Begegnung zwischen Menschen ist.

ESSEN ist eine zentrale Kulturtechnik und Basis offener Kommunikation. AO& kochen unter alleiniger Verwendung von Zutaten und Substanzen von Produzenten persönlich bekannter Herkunft oder eigener Produktion. GEHEN wird als Vertiefung der Einsichten in die tatsächliche Sozioökonomie und psychographische Struktur der Umgebung gesehen. SAMMELN ist eine weitere wichtige Kulturtechnik, die über das ganze Jahr stattfindet: es werden ausgesuchte Substanzen aus Flora und Fauna gesammelt und weiterverarbeitet zu Extrakten und Tinkturen, die auch verkauft werden.

Im Rahmen der Ausstellung INNENausenINNEN werden AO& das Thema GEHEN in Form einer Wanderung vom Kunstraum Niederoesterreich zu den Waldgrenzgebieten von Wien und Niederösterreich unternehmen. Dabei werden auch die veränderten Bedingungen für Wahrnehmung, Kommunikation und Koexistenz im gemeinsamen Gehen untersucht.
(C.Knechtl)
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