Frozen Moments, 2010/2012Wandmalerei auf der Basis von CAD DateienCourtesy Galerie Andreas Huber Fotos © Wolfgang Wössner
Josef Dabernig

Der Film "Hypercrisis" entstand 2010 in einem Erholungsheim für russische Filmkünstler in Dilijan, an der georgisch-armenischen Grenze.
Während der Dreharbeiten entstand "Frozen Moments". Für dieses Werk bearbeitete Josef Dabernig CAD Dateien des Gebäudes des ehemaligen georgischen Transportministeriums, einer Architekturikone von George Chakava und Zura Jalaghania aus dem Jahr 1975.

Inspiriert von der großartigen Landschaft Georgiens und fasziniert von der bäuerlichen Baukultur türmten die Architekten im Sinne horizontaler Wolkenkatzer 18 Stockwerke übereinander, durch "die die Landschaft fließt". Dabernig stellt der Tifliser "Space City" den megalomanen Palast eines Diktators, Ceausescu’s "Haus der Republik" in Bukarest gegenüber und wählt als drittes Element Schloss Plüschow aus, einen kleinen gräflichen Landsitz, wie es Schloß Harmannsdorf für die Familie Suttner war.

Dabernig entwickelt Sequenzen von Axonometrien, Grund- und Aufrissen sowie Schnitten der Gebäude und trägt sie als Wandzeichnungen in der Orangerie von Schloß Harmannsdorf auf.
Somit kennzeichnen politische Konnotationen von Raum und die Präsenz des Strukturellen diese Arbeit. Darüber hinaus berührt ihr narrativer Rahmen Bertha von Suttners Leben zwischen latenter politischer Bedrohung, der Vertrautheit einer Ehe und der Kraft eines modernen, unabhängigen Denkens.

Josef Dabernig, geb.1956 in Kötschach-Mauthen, Österreich ist bildender Künstler und Autor legendärer Kurzfilme und lebt in Wien.
(Brigitte Huck)
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