Shift
tat ort, Shift, 2009
tat ort, die mit interdisziplinären Projekten am Schnittpunkt von Kunst, Architektur und Urbanismus arbeiten, greifen die Arbeit „Garten“ im Regierungsviertel St. Pölten von Franziska und Lois Weinberger auf, die seit Jahrzehnten urbanistische Randzonen und das scheinbar Nutzlose in den Nischen und Zwischenräumen unserer Konsumgesellschaft thematisieren. Eine eingezogene Mauer versperrte den Hauptzugang zum Ausstellungsort, und erst beim Nähertreten entdeckte man einen Keil, der die Mauer aus den Fugen hob und an den Rändern kleine Zwischenräume schuf, durch die in den Raum dahinter gespäht werden konnte. Eine projizierte Momentaufnahme einer Feder im freien Fall eröffnete weitere Assoziationsräume. „To shift“ – sich bewegen, seinen Standort, den Blickwinkel ändern – dazu forderten tat ort die BesucherInnen auf. Nicht nur war die Wand in Bewegung, sondern auch die Betrachter mussten sich strecken oder bücken, um zu den Zwischenräumen zu gelangen. Ähnlich einem Keil kann sich Kunst im öffentlichen Raum in die Landschaft, die Geschichte und die Sehgewohnheiten einer Region schieben und neue Spielräume öffnen.
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