Die Mitte Europas
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Antimilitarismus-Comix
Die Ausstellung "Bertha von Suttner Revisited" zeigt im Schüttkasten, in der Orangerie, im Park des Schlosses sowie im Ortsbereich Harmannsdorf Arbeiten von zehn internationalen KünstlerInnen, die in Bezug zu den Ideen und dem kosmopolitischen Weltbild der österreichischen Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner (1843-1914) stehen. Begleitet von der Historikerin und Suttner-Forscherin Laurie Cohen wird die politische und kulturelle Arbeit Bertha von Suttners als Rahmen aufgefasst, ohne die Person Suttners ins Zentrum zu stellen bzw. bereits bekannte und festgeschriebene Geschichtsdarstellungen zu wiederholen. Vielmehr wird Suttners Tätigkeit als Schriftstellerin, Friedensaktivistin und Frau als ein offenes Bezugsfeld weit reichender Themen und Ideen gesehen, das sich in den einzelnen Projekten abbildet. Geschichte wird nicht als kontingente Erzählung von Abfolgen und Ereignissen verstanden, sondern es ist der minoritäre Blick Suttners, der eine Gemeinsamkeit herstellt.

Bezüge zur Biografie Suttners sind vor allem mit dem Ort gegeben: Schloss Harmannsdorf war Bertha von Suttners Wohnort nach ihrer Rückkehr aus dem Kaukasus 1885. Als renommierte Schriftsteller kehrten Bertha und Arthur von Suttner nach Österreich zurück und lebten bis zu Arthur von Suttners Tod 1902 in Harmannsdorf. Die Harmannsdorfer Jahre waren von einer regen Tätigkeit als Friedensaktivistin und Schriftstellerin bestimmt. Ihr größter literarischer Erfolg „Die Waffen nieder“ erschien 1889. 1905 erhielt sie den Friedensnobelpreis. Heute ist das Schloss in Privatbesitz und Sitz des Internationalen Bertha von Suttner Vereins, der im neu renovierten Schüttkasten Ausstellungen und Konzerte veranstaltet.

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