gottfried bechtold, spitz
 

gottfried bechtold



spitz



Analyse, Experiment, Intervention: Das ist die Trias, aus der heraus Gottfried Bechtold seine künstlerischen Arbeiten entwickelt. Diese Methode bezeichnet er als den "Versuch, eine neue Konfiguration zwischen Materialität und Information in Form einer neuen Legierung herzustellen". Dementsprechend entstehen Bechtolds Installationen für den öffentlichen Raum nach genauer Beobachtung und Auswertung ortsspezifischer Gegebenheiten und mit dem Anspruch, neue Verbindungen zwischen dem Vorgefundenen herzustellen. Auch in Spitz bezieht sich der Künstler mit seiner mehrteiligen Skulptur an der Donaulände auf den Ort und dessen Geschichte: Ein auf der Uferböschung installierter filigraner Kegel aus Bronze erinnert mit seiner Höhe von 4,45 Metern an den historischen Hochwasserstand der Donau. Der alte Winzerort in der Wachau liegt an der Donau und ist in terrassenförmige Weingärten eingebettet. Eine spätgotische Kirche sowie die Renaissance- und Barockhäuser zeugen von einem jahrhundertealten Wohlstand, den die Donau den Menschen gab und mit ihrer Naturgewalt auch wieder nehmen konnte. Die Beziehung der Zivilisation zur Natur scheint auch bei dieser Arbeit der gedankliche Ausgangspunkt für Gottfried Bechtold gewesen zu sein. In diesem Zusammenhang kann der Kegel als eine reale Mahnung auch in Bezug auf den Umgang mit der Natur gesehen werden und mag mit Vermessungsinstrumenten, Landschaftsmarken oder aber auch mit einem stilisierten übergroßen Grashalm assoziiert werden.

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