maja bajević /  isa rosenberger, Bertha von Suttner Revisited<br />
 

maja bajević / isa rosenberger


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Bertha von Suttner Revisited



Isa Rosenberger und die aus Sarajevo stammende Künstlerin Maja Bajević thematisieren in ihren Arbeiten den Jugoslawienkrieg und zeigen darin die Traumata und Wunden für Generationen auf.
Der dreiteilige "Women at Work"-Zyklus ist für Maja Bajević ein komplexer Versuch einer Annäherung und Aufarbeitung des Jugoslawienkriegs unter Einbeziehung von bosnischen Flüchtlingsfrauen. Schauplätze sind das Baugerüst der im Wiederaufbau befindlichen Nationalgalerie in Sarajevo ("Under Construction", 1999), das Château Voltaire in Frankreich ("The Observers", 2000) sowie ein Hamam in Istanbul ("Washing Up", 2001). Die Handarbeit der Frauen wird an andere Orte und in andere Zusammenhänge transferiert, wenn sie im Hamam die ideologischen Sprüche von Tito so lange waschen, bis die Wäschestücke zerfallen. In Anlehnung an Frans Hals entsteht ein Gruppenbild, das auch als Anspielung an das Versagen der holländischen Sicherheitskräfte als UN-Beobachter in Srebrenica im Juli 1995 gelesen werden kann.
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