erwin wurm, skulptur am vorplatz beim schloss in waidhofen an der ybbs
erwin wurm, skulptur am vorplatz beim schloss in waidhofen an der ybbs
erwin wurm, skulptur am vorplatz beim schloss in waidhofen an der ybbs
erwin wurm, skulptur am vorplatz beim schloss in waidhofen an der ybbs
erwin wurm, skulptur am vorplatz beim schloss in waidhofen an der ybbs
erwin wurm, skulptur am vorplatz beim schloss in waidhofen an der ybbs
 

erwin wurm


<

skulptur am vorplatz beim schloss in waidhofen an der ybbs



In den Neunzigerjahren entwickelte er völlig neue Formen des Skulpturalen, die stark in die Objekthaftigkeit führen. Immer wieder sind es dabei Alltagsobjekte wie Autos, die ihn zu neuen plastischen Überlegungen führen. "Lastwagen" bzw. "Most" betitelt er banal eine Objektarbeit, die im Rahmen der Landesausstellung 2007 für Waidhofen an der Ybbs realisiert wurde. Die Verstörung unserer Wahrnehmung im Hinblick auf Alltägliches ist eine wichtige Intention. Hier wird das Lastfahrzeug (oft zum Transport von Most verwendet) rechtwinkelig gebogen, wobei der Ladeteil nach oben gebogen wurde. Die Ironisierung von Fabrikationsobjekten spielt dabei ebenso eine Rolle wie das Unterlaufen physikalischer Gesetze wie etwa der Schwerkraft. Auch die Defunktionalisierung fabrikatorischer Massenobjekte wie Autos ("Fat Car" lautet der Titel einer anderen diesbezüglichen Arbeit) ist ein weiterer Aspekt der Reflexion über Objektkörper, Raum und Zeit. Das Objekt wirkt wie ein Komplott gegen herkömmliche Gebrauchsformen von Gegenständen. In kritischer, aber auch humorvoller Weise gelingt es Erwin Wurm, die Grenzen zwischen Alltag und Kunst aufzuheben und neue Blicke auf beides zu gewinnen.
(Carl Aigner)
haben sie sich schon in unsere mailingliste eingetragen?




Für laufende Informationen machen Sie
Ihren Eintrag in die Mailinglist.
Klicken Sie dann für Eintragungen „eintragen“
für Austragungen „austragen“.

www.noe.gv.at/datenschutz