collabor.at, installation auf dem lunzer see<br />
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collabor.at


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installation auf dem lunzer see



Grüsse an die Nachbarinnen... und Grüße zurück.
Fließende Perspektivenwechsel.
Was sich aus der Entfernung zunächst zu erkennen gab, waren die wie in die See- und Berglandschaft hinein collagierten Utensilien häuslichen Lebens, so als hätte sich das Innenleben, das eigentlich Private eines durch Mauern abgeschlossenen Wohnraums, losgemacht, um den öffentlichen Raum auf dem See-Weg zu bespielen, vielleicht zu erobern, in jedem Falle aber zu hinterfragen.
collabor.at haben den Lunzer See temporär zu ihrem Grundstück erkoren, die Lunzer Bevölkerung zu NachbarInnen erklärt und zu Haus(floß)besichtigungen geladen.
Auf dieser riesigen offenen, aber instabilen Fläche wurden mittels einer Floßlandschaft die für die Gegend in und um Lunz typischen Grundrisse für Wohnhäuser nachgestellt. Die Installation schuf konkret eine sich buchstäblich bewegende Durchlässigkeit zwischen architektonischem Innen- und Außenraum und im übertragenen Sinne eben jene zwischen Privatem und Öffentlichem, aber auch Fremdem und Bekanntem. Es zeigte sich, dass ein Privatraum nicht erst über sichtbare Abgeschlossenheit definiert ist, sondern wenige Zeichen wie aufgestellte Fenster- und Türrahmen dafür ausreichen. Die Frage nach den Merkmalen, dem Umgang und den Grenzen dieser begrifflichen Gegensätze wurde beim Blick vom festen Ufer auf diese ungewohnte Inbesitznahme und im Besonderen beim "Hausbesuch" selbst zur Diskussion gestellt. Der Dialog zwischen Gästen und GastgeberInnen war konstitutiver Part dieser Nachbarschaft, sollte aber nicht nur dieser vorbehalten sein: Zur Verfügung gestellte Postkarten für Grüße an die "wirklichen" NachbarInnen luden die Gäste dazu ein, eine Verbindung zwischen temporärer künstlerischer Intervention und konstantem alltäglichem Leben herzustellen.
(Juliane Feldhoffer)
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