norbert maringer, erdarbeiten in der landschaft von loosdorf
 

norbert maringer


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erdarbeiten in der landschaft von loosdorf



Zuerst sollte es noch ein Zaun sein, der den Skulpturengarten in der Winkelau in Loosdorf umgeben und damit das Projekt gewissermaßen abgeschlossen hätte. Diese sicher konventionelle Idee wurde zugunsten Norbert Maringers "Hohlweg" fallengelassen, dessen Konzept zwar auch ein Resümee beinhaltet, sich aber nicht mit dem Rand begnügt, sondern von der Mitte her aufarbeitet und -gräbt. Die laufende Praxis hat die Loosdorfer Aktivitäten von Bürgermeister Nagl selbstbewußter und konsequenter werden lassen, außerhalb des Skulpturengartens sind weitere Projekte entstanden.
Der "Hohlweg" verbindet die einzelnen Skulpturen in einem ein Meter breiten Weg, der in der Tiefe variiert, wobei er in der Mitte zweier Skulpturen die größte Tiefe (1,3m) erreicht. Wie eine Naturkatastrophe (und als solche einem natürlichen Verfalls- bzw. Veränderungsprozeß unterworfen) fällt er über die schon bestehenden Arbeiten her, ist aber eine selbständige begehbare Anlage, die die statischen Objekte in ihre Dynamik einbindet und um eine quasi performative Dimension bereichert.
(Susanne Neuburger)
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