media > Sonja Leimer, Christian Mayer
 
 sonja leimer / christian mayer, künstlerische Gestaltung am silo in laa an der thaya<br />
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 sonja leimer / christian mayer, künstlerische Gestaltung am silo in laa an der thaya<br />
 sonja leimer / christian mayer, künstlerische Gestaltung am silo in laa an der thaya<br />
 sonja leimer / christian mayer, künstlerische Gestaltung am silo in laa an der thaya<br />
 

sonja leimer / christian mayer


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künstlerische Gestaltung am silo in laa an der thaya



Lange Zeit hat das Gebäude niemanden gestört. Doch die Zeiten haben sich seit dem Bau des Silos geändert, und man will mehr für den Ort als ausschließlich funktionale Bauten. Als Sonia Leimer und Christian Mayer diese Aufbruchstimmung beim Besuch des Städtchens spürten, nahmen Sie sich nichts weniger vor, als ein Gesicht für diese neue Öffentlichkeit, die Laa an der Thaya vorantreibt, zu schaffen.
Sie bespannen die ganze Fassade mittels eines Großdrucks aus der Werbetechnik. Das Plakat zeigt ein realistisches computergeneriertes Bild vom bekannten Silo, der einen unbekannten Überbau bekommen hat. Neben dem Bild die nüchterne Legende: „Hier entsteht in Kürze das neue Museum für Gegenwartskunst: Museum Laa an der Thaya.“
Mit dem Titel „Elseworlds“ verlassen aber die KünstlerInnen bewusst die polemische Oberfläche der Realisierung und ziehen uns mit hinein in das kollektive Imaginieren. Die enthusiastische Offenheit des Bildes, gekoppelt mit der realen Situation des Silos, ruft unmittelbar in jedem Kopf eine andere Vorstellung hervor: andere Welten. Das von Weitem sichtbare Bild ist ein utopisches lebendiges Museum von allen unseren Vorstellungen.
Leimer & Mayer werden sie zwei Jahre lang sammeln. Das Bild wird dann abgehängt, und gleichzeitig wird in allen möglichen öffentlichen Räumen dieser Stadt ein Buch erscheinen. Dieses materialisiert dann, wie das Bild sich in viele andere Bilder verteilte und noch so viele Gespräche heimsuchte, und verbildlicht den Stoff, die kollektive Collage, die die hinterlassenen Spannschienen vor der grauen Fassade, das imaginäre Brachland, neu bestücken wird.
(Yves Mettler)
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