canan dagdelen


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libelluledae



Für Lunz am See fertigte die Künstlerin 800 Libellen aus Ton an. Die Libellen formen einmal dicht gedrängt und im Boden verankert den Schriftzug "laß" in einer Wiese beim See; einmal schweben sie an dünnen Seilen im Raum der Buda-Säge, einer adaptierten Sägemühle, und bilden die Rasterpunkte einer auf den Kopf gestellten Brücke.
Das Wort "laß" stammt aus einem der Schreibflüsse der Künstlerin, mittels deren sie versucht, sich Gedanken anzunähern, Assoziationen festzuhalten und zu verformen. Nun wird die Weiterführung der Assoziationskette an den Betrachter bzw. die Betrachterin weitergegeben – wie auch bei der Brücke im Sägewerk. Ursprünglich ein allseits bekanntes architektonisches Versatzstück wird die Brücke durch die Umdrehung ihrer Funktion enthoben, und es können sich neue Betrachtungsebenen eröffnen.
Während der Betrachter bzw. die Betrachterin immer wieder versucht ist, sich ein geschlossenes Bild zu machen, oszilliert der Blick beständig zwischen unzähligen Einzelpunkten. Feste Formen lösen sich auf, neue Einblicke eröffnen sich.
(Katrina Petter)
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