Ines Doujak " landgrabbing / landraub / landnahme", Counterpoints II Kunst im Park 2018 © eSel.at

15.09.18 bis 15.09.18, 10.00 uhr

grafenegg, krems-stein, klein-pöchlarn

landpartie III


Samstag, 15. September 2018, 10.00 Uhr
Der Park um das Schloss Grafenegg, die Donauuniversität in Krems-Stein und Klein-Pöchlarn, sind seit vielen Jahren beliebte „Schauplätze“ für neue künstlerischen Interventionen von Kunst im öffentlichen Raum in Niederösterreich. Und so sind diese drei Orte auch 2018 Stationen auf einer herbstlichen Landpartie im September.

Schon 2017 ergänzten temporäre Kunstwerke die acht permanenten künstlerischen Interventionen im Landschaftspark rund um das Schloss Grafenegg. Auch in diesem Jahr begegnet man im Rahmen des Projektes COUNTERPOINTS II Kunst im Park 2018 zwei neuen Arbeiten. Mit einer Performance, sowie deren filmischen Wiedergabe, reagiert die belgische Künstlerin Edith Dekyndt auf eine ungewöhnliche Begebenheit, die mit der Geschichte des Parks verknüpft ist. Auf der Landpartie kann man diese besondere Inszenierung eines Spaziergangs, die sonst nur an Konzerttagen stattfindet, life erleben.

Die österreichische Künstlerin Ines Doujak führt mit einer Art Lehrpfad stationsartig durch das Gelände des Schlossparks. Die ca. 40 Bildtafeln, befestigt an den Bäumen und verteilt über das Areal, lenken die Aufmerksamkeit der BesucherInnen auf historische und gegenwärtige Dimensionen des Landraubs in Form von Zerstörung der Artenvielfalt durch Monokulturen.

Nah am Gelände der Donauuniversität in Krems-Stein verweist die Künstlerin Ramesch Daha auf ein „Endphasenverbrechen“, das am 6.5.1945 hier in der Haftanstalt verübt wurde. Die rund 100 m lange Gestaltung auf der Außenmauer des Gefängnisses entstand in Kooperation mit dem Historiker Robert Streibel, der sein Archivmaterial für die spezifische Arbeit an der Gefängnismauer der Künstlerin zur Verfügung stellte.
Einer weiteren neuen künstlerischen Installation in Stein begegnet man am Areal der Karl-Landsteiner Privatuniversität. Christian Schwarzwald hat für das Foyer eine Arbeit realisiert, die zwischen Verdichtung und Auffächerung oszilliert und so die Mechanismen des wissenschaftlichen Arbeitens visuell vorstellbar macht.
Nach dem Mittagessen in Spitz an der Donau geht die Fahrt weiter nach Klein-Pöchlarn. Seit dem 25. August 2018 ist eine Skulptur von Christian Kosmas Mayer ein weiterer künstlerischer Anziehungspunkt auf der Donaulände. Die Situierung der Arbeit am Havarieabsetzplatz ist assoziativer Anknüpfungspunkt zur Annäherung an den komplexen Inhalt der Arbeit und der wahrscheinlich richtige Ort, um über Wirtschaftsterritorien an Flüssen und Meeren und deren globalen Folgen nachzudenken.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit die Arbeiten von Katrin Hornek, Max Bühlmann und Herbert Golser wiederzusehen.
Rückkehr in Wien ca 19 Uhr
Konzept/Begleitung: Bärbl Zechner
Assistenz: Klara Krgovic






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