schallaburg

27.04.14 bis 27.04.14, 14.30 uhr

schallaburg

helmut u. johanna kandl


Präsentation der Videoinstallation

"Bertha’s Vaudeville"
von Helmut & Johanna Kandl

im Rahmen der Ausstellung “Jubel & Elend – Leben mit dem großen Krieg 1914 – 1918“

Sonntag, 27. April 2014, um 14.30 Uhr
auf der Schallaburg

Es sprechen:
Kurt Farasin , Geschäftsführer Schallaburg
Dr. Brigitte Huck , Kunsthistorikerin
Mag. Hermann Dikowitsch , Leiter Kunst und Kultur, Niederösterreich
Landesrätin Mag. Barbara Schwarz , in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

Mit der Videoinstallation "Bertha’s Vaudeville" von Helmut und Johanna Kandl konnte erneut in Kooperation von Schallaburg und Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich eine künstlerische Arbeit realisiert werden, die einen erweiternden Beitrag zur bestehenden Ausstellung und den darin vermittelten Themen leistet.

Die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner ist mit ihrer persönlichen Geschichte und ihren Texten als Warnerin vor dem Militarismus ein wichtiger Bestandteil der aktuellen Ausstellung auf der Schallaburg. Dem Künstlerpaar Helmut und Johanna Kandl gelang im Zuge ihrer Reisen und Recherchen, das kleine, bis dato weitgehend unbekannte, von Suttner verfasste Theaterstück "L‘Education de Rosette" zum Leben zu erwecken und in seinem historischen Setting neu zu beleuchten.

1876 reiste das jungverheiratete Ehepaar Bertha und Arthur von Suttner in den Westen Georgiens, nach Mingrelien, wo sie im Sommerschloss von Ekaterina Dadiani lebten. Dort verfasste Suttner noch im selben Jahr den komödiantischen Einakter „L’Education de Rosette“, der vor Ort unter Mitwirkung der anwesenden Adeligen aufgeführt wurde. Suttner selbst verkörperte die arme Landpomeranze Rosette, die zu plötzlichem Reichtum gekommen ist und sich Eintritt in die „gute Gesellschaft“ verschaffen will. Helmut und Johanna Kandl entdeckten den Text, der nie transkribiert oder übersetzt worden war, im Uno-Archiv in Genf.

Der Film "Berthas Vaudeville" (Vaudeville: ein Pariser Theatergenre mit Gesang und Instrumentalbegleitung, beliebt zur Mitte des 19. Jhdt.) bringt das Stück unter der Regie von Bernhard Dechant, der selbst auch einen Part übernimmt, mit Benny Omerzell, Mirko Roggenbock, Petra Staduan und Elisabet Samadaschwili in den Hauptrollen zu einer zweiten Uraufführung. Dabei wird die amüsante Komödie von einem Text der georgischen Schriftstellerin Anna Kordsaia-Samadaschwili konterkariert, der einen Einblick in das gesellschaftliche Umfeld in den kaukasischen Bergen im Sommer 1876 und die Situation der um das Schloss lebenden Bauern gibt.

Für den Raum, in dem das Video (ca. 50 Minuten) präsentiert wird, schafft das Künstlerpaar mit Plüschsofas, Theaterkulissen und Tapisserien ein Theaterambiente, das die Besucher_innen einlädt, sich auf den Film und die vielschichtigen, darin transportierten Themen einzulassen.

Shuttlebus von Wien zur Schallaburg
ab Wien, Universität, Grillparzerstraße / Ecke Rathauspark,
Abfahrt: 12.45 Uhr, Rückfahrt: ca. 18.00 Uhr.
Um Anmeldung bis 24. April wird gebeten unter (0)2742 9005 16273
Unkostenbeitrag: 5 EUR.





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